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Nach seiner Ausstellung im MMK Frankfurt präsentiert der Schwede John Skoog (*1985) im mumok in Wien nun die zweite Ausstellung im Rahmen des Baloise Kunst-Preises. Zeit für ein Gespräch.

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2014 hast du auf der Art Basel für deinen Film „Reduit“ den Baloise Kunst-Preis erhalten. Was hat sich seither für dich verändert? 

Tatsächlich musste ich lernen Nein zu sagen. Und das ist nicht leicht! Seit ich den Preis bekommen habe, sind die Leute an meiner Arbeit sehr interessiert. Das ist ja auch die Aufgabe des Baloise Kunst-Preises: Aufmerksamkeit für junge Künstler zu generieren. Inzwischen habe ich den Film viele Male an unterschiedlichen Orten auf der ganzen Welt gezeigt. Doch Nein zu sagen und mich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren, das gibt mir wirklich Etwas.

Innerhalb deiner derzeitigen Ausstellung im mumok Wien zeigst du drei Filme. Filme, die du bereits zuvor im MMK Frankfurt gezeigt hast. Beide Ausstellungen waren an deinen Preis gebunden… Dennoch hast du unterschiedliche Titel für die Ausstellungen gewählt: „Slow Return“ in Frankfurt und nun „Värn“ in Wien. Wodurch ist diese Titelwahl begründet? 

Ich lebe in Frankfurt und meine Abschlussausstellung nach dem Studium an der Städelschule fand im MMK Frankfurt statt. Ein Jahr später hatte ich dort eine weitere Ausstellung und nun war ich dort schon wieder mit dem Baloise Kunst-Preis präsent. Das war also die dritte Ausstellung innerhalb von drei Jahren im MMK Frankfurt. Daher war der Titel „Slow Return“ für mich persönlich sehr passend, eine tatsächliche langsame Rückkehr… „Värn“ hingegen bezieht sich wesentlich stärker auf den Film „Reduit“ und die Rauminstallation.

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