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Das Medium der Malerei ist alt. Doch alt bedeutet keineswegs, dass sie gebrechlich ist oder beginnt, zu verschwinden. Vielmehr scheint das Alter der Malerei das Medium an sich immer wieder aufs Neue zu bestätigen. Ein Medium, das auf eine lange Geschichte zurückblickt, die jeder neuen Malerei eingeschrieben ist. Denn kein Kunstwerk, das heute entsteht, kann sich dieser Geschichte entziehen. Noch kann der Betrachter sich von dem Wissen um diese Entwicklung völlig befreien. Unser Gehirn ruft stets Assoziationen hervor, setzt Neues in ein Bezugssystem, vergleicht.

„Abstrakte Malerei verlangt mehr von ihrem Betrachter, weil sie ihre eigene Sprache spricht“, schrieb der Autor Travis Jeppesen. Und tatsächlich gilt es, die „Codierung“ der Malerei zu entschlüsseln, einen individuellen Zugang zu ermöglichen, den innovativen Gehalt eines Oeuvres sichtbar zu machen. Doch wie? „Um einem Kunstwerk besser Herr zu werden, wende ich normalerweise einen Trick an: Ich begebe mich selbst, etwas künstlich, in einen Zustand von Naivität, ich spreche darüber – und ich spreche mit ihm – auch in den alltäglichsten Worten, sogar ein bisschen in Babysprache (…)“ schrieb Jean Genet 1957 in seiner Studie „Das Atelier von Giacometti“. Das ist eine Möglichkeit. Eine andere, vielleicht ergänzende Methode, ist der Dialog mit dem Künstler selbst.

Die Arbeiten von Florin Kompatscher sind von einer akribischen Auseinandersetzung mit dem Medium Malerei geprägt. Statt einem konsequenten roten Faden oder einer finalen Formensprache ist sein Werk vielmehr von Vielseitigkeit geprägt – sowohl kompositorisch als auch formal und technisch. Sabrina Möller hat den Maler in seinem Berliner Atelier zum Gespräch getroffen…

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Florin Kompatscher  Ohne Titel, 2015, Öl auf Leinen, 90 x 125 cm Courtesy Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck/Wien Foto © Galerie Elisabeth & Klaus Thoman / Lena Kienzer

Florin Kompatscher
Ohne Titel, 2015, Öl auf Leinen, 90 x 125 cm
Courtesy Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck/Wien
Foto © Galerie Elisabeth & Klaus Thoman / Lena Kienzer

 

Was steht am Beginn einer neuen Arbeit? Eine Idee, ein Verlangen oder gar der erste Pinselstrich?

Für mich gibt es in diesem Sinne keinen Beginn. Es ist vielmehr ein Fluss: Man beschäftigt sich sehr intensiv mit dem, was man tut und erntet irgendwann die Früchte. Es existiert kein theoretisch informeller Überbau vor dem Bildermachen. Die interessanten Aspekte einzelner Arbeiten können wiederum den Nährboden für kommende Werke bieten. Elemente, die etwa bei vorangegangenen Bildern sichtbar sind, kann man in darauf folgenden Arbeiten wieder entdecken – nur in einer ganz anderen Form der Auseinandersetzung. Genau das interessiert mich: Malerei stetig innerhalb eines Prozesses voranzutreiben.

Jedes Bild ist also eine Art Fortsetzung?

Richtig! Doch ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht. Der Prozess wird nicht unbedingt von Bild zu Bild vollzogen, sondern es ist ein inneres Verlangen das Ganze voranzutreiben und der stetige Versuch daraus Neues zu entwickeln. Manche Dinge hingegen passieren intuitiv und man weiß nicht genau, wie das passiert ist. Ich fange dann oft an zu reflektieren, sitze stundenlang im Atelier, schaue mir das was ich gerade fabriziert habe an und frage mich selber: Was macht das mit mir, was macht die Malerei mit mir?

Die Wiederholung besser gesagt die Bestätigung von dem was schon gemacht wurde ist enorm wichtig, ja sogar notwendig. Nur durch diese Bestätigung gewinnt das Gesamte an Wertigkeit. Einfach mal auf einer Leinwand rumzuschmieren und rumzukleksen, reicht bei weitem nicht. Sich damit akribisch zu beschäftigen und auf dieser Auseinandersetzung basierend eine Werkgruppe oder eine Ausstellung zu entwickeln, ist ein sehr komplexer Weg.

Gibt es Einflüsse oder Kriterien, die für den weiteren Arbeitsprozess bestimmend sind? 

Manchmal ist ein Bild zwar gut, doch mir fehlt noch irgendetwas. Es in eine andere Dimension zu bringen, ist enorm schwierig und hat mit viel Erfahrung zu tun. Es geht um minimale Nuancen zwischen gut und schlecht. Eine Gratwanderung.

Manchmal wähle ich eine Farbe und merke schon während des Auftragens, das wird nichts. Dann muss ich die Farbe sofort wegwischen. Denn mir genügt es nicht, ein gutes Bild zu machen. Mein Bestreben ist es spitzen Bilder zu machen! Und das ist ein ewiger Kampf! Auf manchen Bildern ist kaum etwas drauf und dennoch hat es eine gewisse Magie. Man fragt sich, warum, aber es ist einfach da. Und das macht die Faszination eines großen Werkes eben aus. Wenn ich male und merke, ich bin gerade „on the top“, da passiert nun etwas besonderes, das ist ein unbeschreibliches Gefühl.

Florin Kompatscher  Ausstellungsansicht abc art berlin contemporary 2015  mit Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Foto: © Bernd Borchardt

Florin Kompatscher
Ausstellungsansicht abc art berlin contemporary 2015
mit Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
Foto: © Bernd Borchardt

In Ihren aktuellen Arbeiten wird ein gewisses Formenvokabular sichtbar. Gab es eine Art Ursprungsmoment?

Ich versuche meine Malerei immer weiter zu entwickeln. Es geht immer um eine Suche. Doch letztendlich hat es auch viel mit Technik zu tun. Alles ist überlegt, ein absolut geistiger Prozess um immer wieder ausloten, was möglich ist.

Ihre Werke sind tatsächlich durch ständige Veränderungen und Weiterentwicklungen gekennzeichnet – vielmehr als durch einen konsequenten Stil. Könnte es irgendwann eine Formensprache geben, die final ist? Oder wäre das für Sie der Stillstand, das Ende?

Was bedeutet schon final? Das Ende ist doch immer auch wieder ein Anfang, oder? Das Schlimmste ist für mich Langeweile. Die Neugier, die Suche nach neuen Möglichkeiten wird sicher nie aufhören. Doch vielleicht schaffe ich es irgendwann einmal ein Bild zu malen, bei dem ich meine, dass ich kein besseres mehr machen kann.

Würden Sie dann aufhören zu malen?

Dann wäre das vielleicht interessant. Denn wir haben eh schon zu viel Kunst auf diesem Erdball. Ich wüsste im Moment nur nicht so recht, was ich dann tun soll. Eines steht zumindest fest: Auf keinen Fall möchte ich einen riesigen Berg Bilder anhäufen! Das werde ich durch rigorose Selektion zu verhindern wissen. Nur das Allerbeste werde ich übrig lassen, alles andere muss vernichtet werden.

Florin Kompatscher  Ohne Titel, 2014, Öl auf Leinen, 300 x 180 cm Courtesy Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck/Wien Foto © Galerie Elisabeth & Klaus Thoman / Lena Kienzer

Florin Kompatscher
Ohne Titel, 2014, Öl auf Leinen, 300 x 180 cm
Courtesy Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck/Wien
Foto © Galerie Elisabeth & Klaus Thoman / Lena Kienzer

Auch wenn über zwanzig Sammler auf einer Warteliste für Ihre Werke stehen?

Das ist die größte Gefahr: Plötzlich gibt es dann ganz viele mittelmäßige Bilder von eigentlich guten Künstlern auf dem Markt, die es verabsäumt haben eine Selektion zu machen. Irgendwann werde ich abkratzen und dann wäre es mir am Liebsten, lediglich meine 20 Top Bilder zu hinterlassen. Das wäre großartig, wenn sich dann alle darum streiten!

Ihre Arbeiten sind  farbintensiv und weisen ein unglaubliches Spektrum verschiedener Nuancen auf. Das liegt nicht nur an der Wahl unterschiedlicher Farben als vielmehr an den unterschiedlichen Konsistenzen: teilweise scheinen unterliegende Schichten, Pinselstriche und Strukturen durch. Es ist mehr eine Lasur, ein zarter Schleier. An anderen Stellen im Bild hingegen gibt es flächige, deckende Farbblöcke. Damit wird der Prozess, der für Ihre Arbeit wesentlich ist, auch für den Betrachter stellenweise freigelegt.

Das Ausschlaggebende ist nicht ‚was‘, sondern ‚wie‘ es gemacht ist. ‚Wie‘ bedeutet, zu neuen, ungewohnten, bestenfalls nie da gewesenen Lösungen zu kommen. Ein Bild mit einem Horizont kann schließlich jeder malen. Doch wie ist es genau gemacht? Das könnte das Zeitgenössische, das Avantgardistische ausmachen. Es geht um Feinheiten. Was Sie jedenfalls ansprechen sind Lasurtechniken. Eine fast schon altmeisterliche Technik. Tatsächlich habe ich lange gebraucht, um selber zu realisieren, welche verschiedenen Farben es gibt: deckende, halb-deckende und eben lasierende. Ich arbeite viel mit Lasuren: dieses Übereinander, das Einsetzen der Farbnuancen ist ein stetiger Prozess.

Teilweise scheint sich die Farbe – oder die Malerei – fast schon selbst aufzulösen.

Ich löse die Malerei nicht vorsätzlich auf. Nein, dafür liebe ich sie zu sehr! „Ich liebe die Malerei sehr und habe große Angst, sie möge nicht gesund sein“, hat Albert Oehlen auf einen großen Siebdruck geschrieben.

Den Trend der Auflösung gab es ja bereits in den Achtzigern oder Neunzigern. Mir geht es mehr um die Reduktion und eine feinsinnige Wahrnehmung von Nuancen. Auch unterschiedliche Ansätze, Überlegtes und weniger Überlegtes oder Widersprüchliches in einem Bild zu vereinen, interessiert mich. Wie kann ich aus der heutigen Sicht Malerei betreiben, die Neues, Aktuelles hervorbringt? Das sind große Fragestellungen, die nicht einfach zu lösen sind. Aber das war es doch noch nie, oder?

Florin Kompatscher  Ohne Titel, 2014, Öl auf Leinen, 300 x 180 cm Courtesy Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck/Wien Foto © Galerie Elisabeth & Klaus Thoman / Lena Kienzer

Florin Kompatscher
Ohne Titel, 2014, Öl auf Leinen, 300 x 180 cm
Courtesy Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck/Wien
Foto © Galerie Elisabeth & Klaus Thoman / Lena Kienzer

An wenigen Stellen sind die Grenzen zwischen Malerei und Computerprint kaum mehr zu unterscheiden. Tatsächlich gibt es in Ihren Arbeiten keine gedruckten Partien, doch aufgrund des teilweise glatten, druckerartigen Farbauftrages gibt es gewisse Assoziationen.

Das digitale Zeitalter hat schon längst begonnen. Schließlich sind wir alle ja bereits vollgestopft mit digitalen Bildern.  Für mich ist der Computer eher wie ein Werkzeug: anhand verschiedener Programme verändere und bearbeite ich begonnene Bilder am Bildschirm. Diese Ergebnisse können dann für mich eine Ausgangslage sein, das malerisch, sprich analog umzusetzen.

Was verändert sich, wenn Sie Ihre Arbeiten am Bildschirm betrachten? 

Sehr oft entdecke ich in diesem abgebildeten Abbild meines gerade eben gemalten Bildes Dinge, die ich im Original nicht gesehen habe. Ein Prozess, der eine gewisse Ähnlichkeit zu einem Malschritt aufweist.

Eine Art Vorzeichnung?

Nein, das würde ich nicht sagen. Der Begriff Vorzeichnung ist mir zu akademisch. Ich drucke die Veränderungen, die ich am Computer vorgenommen habe, auf einem Papier aus. Es kann sein, dass es sich als Quatsch herausstellt und ich es nicht in der Form umsetze. Doch es ist ein Schritt, der mir oft hilft, meine Bilder neu zu interpretieren. Aber Vorsicht ist geboten, denn der Computer ist ein Schweinehund.

Inwiefern ist der Computer ein Schweinehund?

Er ist sehr trügerisch und verführerisch. Dinge am Computer zu manipulieren sieht sehr schnell sehr schick aus, kann einem aber in Wirklichkeit komplett in die falsche Richtung lenken. Ich bin ein klassischer, analoger Maler und das ist auch gut so. Als Werkzeug nehme ich das jedoch gerne an, es erweitert die Möglichkeiten.

In früheren Texten werden sehr häufig Analogien zum Surrealismus hergestellt. Und tatsächlich sind in Ihren früheren Arbeiten Zitate von Dali erkennbar oder es lassen sich sichtbare Verbindungen zu Landschaftsmalereien herstellen – wie etwa von Caspar David Friedrich. Inwieweit handelt es sich dabei um bewusste Zitate?

Dali ist einer der Künstler, die mich ungemein interessiert haben. Das Bild „la nascita dei desideri liquidi“ ist sagenhaft, ich musste es einfach versuchen zu verstehen. Von diesen Arbeiten gibt es nur drei oder vier, doch diese Zeit der Auseinandersetzung war sehr wichtig für mich. Man kann etwas am Besten analysieren, indem man sich dieser Formensprache selber annimmt. Es hat mich weiter gebracht, ich habe viel daraus gelernt auch wenn ich relativ schnell bemerkt habe, dass ich mich wieder davon lösen muss.

Florin Kompatscher ohne Titel, 2015, Öl auf Leinen, 190 x 130 cm  Courtesy Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Innsbruck / Wien Foto / photo: Bernd Borchardt

Florin Kompatscher
ohne Titel, 2015, Öl auf Leinen, 190 x 130 cm
Courtesy Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Innsbruck / Wien Foto / photo: Bernd Borchardt

Solche Bezüge ließen sich in Ihrer Ausstellung „schleie Farbe lief“ (2015) in der Galerie Thoman nicht mehr erkennen. Die Räumlichkeit in Ihren Bildern wurde komplett zurückgenommen oder man könnte sagen, dass sich die Gegenständlichkeit Ihrer Arbeiten aufgelöst hat. Inwieweit ist es dennoch ein Bestreben, kunsthistorische Bezüge oder charakteristische Malereien in Ihren Werken zu vereinen? Ist es lediglich der Betrachter, der ein Bezugssystem konstruiert oder sind diese Bezüge tatsächlich bewusst gesetzt?

Betrachter, aber auch die Kunsthistoriker und Kritiker suchen ständig nach Erklärungen und glauben damit die Kunst rational zu erfassen, zu verstehen. Das ist vielleicht nicht immer richtig. Es existiert keine Gebrauchsanweisung für die Lesbarkeit der Werke. Ein Bild, ein einziges Kunstwerk kann bestenfalls ein Leben verändern. Man muss es aber auch zulassen.

Denken Sie denn jemals an Motive beim Malen?

Das versuche ich zu vermeiden. Deswegen gehe ich auch nur selten in Ausstellungen, weil ich dadurch ungemein irritiert werde. Früher war ich hungrig danach und habe mir alles angesehen. Jetzt schaue ich mir nur mehr ganz gezielt Ausstellungen an. Die Eindrücke trage ich sonst viel zu lange mit mir rum, beschäftige mich damit und das irritiert mich letztlich in meiner eigenen Arbeit. Dennoch: man muss sich natürlich intensiv mit der Malerei auseinandersetzen, doch mit konkreten Bildern im Kopf arbeitet es sich schwerer.

Noemi Smolik hat in einem Text versucht, Ihren Zugang zur Malerei zu konkretisieren. Dabei hat sie festgestellt, dass Ihre Malerei sich weder rein durch Intentionen noch rein durch Intuitionen charakterisiert. Katja Blomberg hat hingegen die intuitive Wahrnehmung sehr stark gemacht. Wie ordnen Sie Ihren Zugang selber ein?

Vielleicht irgendwo dazwischen. Es hat natürlich sehr viel mit Intuition zu tun, doch ich glaube es gibt keine Zufälle in der Malerei. Ich kann ja nicht schnell rumspritzen oder rumsauen und dann aus dem Zimmer rennen, damit ich bloß nicht darüber nachdenke, was ich da gerade in Gang gesetzt habe. Denn das ist enorm wichtig für den nächsten Schritt. Insofern ist eine gewisse Intuition vorhanden, aber ohne den Kopf, den Intellekt und eine geistige Auseinandersetzung läuft es einfach nicht.

Welche Rolle spielt das Unbewusste, die Traumwelt?

Das ist ein dankbarer und gleichzeitig undankbarer Begriff. Denn bisher hat niemand belegt, was diese Traumwelten sind. Vielleicht ist es vielmehr eine gewisse Magie: ein Bild muss etwas Magisches haben, sonst ist es kein gutes Bild. Es muss ein Prickeln geben, etwas, was ich nicht erklären kann. Wie ein Himmel voller Sterne, wie Gänsehaut.

Möchten Sie mit Ihren Arbeiten ein Gefühl oder eine Emotion beim Betrachter auslösen?

Es ist kein Ziel, aber es geht gar nicht anders. Natürlich ist es für mich ein großartiges Kompliment, wenn jemand mit leuchtenden Augen vor einem meiner Bilder steht. In Wien war letztens ein kleines Mädchen, das von meiner Malweise ganz fasziniert war. Ihr Vater hat mir dann erzählt, sie habe Zuhause gleich versucht so zu malen. Das fand ich herrlich!

Wie würden Sie die Position der Malerei heute beurteilen?

Die Malerei ist die Königsdisziplin. Die Malerei kann durch nichts ersetzt werden.

Der Tod der Malerei – kann es den überhaupt geben?

Nein, das ist unmöglich! Es gibt sie, die Künstler, die sich unbeirrt mit den Problem der Malerei und ihrer Geschichte sich beschäftigen. Es wird immer wieder dabei Neues, Phantastisches entstehen. Klar, alles kann enger werden, aber es wird immer wieder ein Maler die ganze Welt zum Zittern bringen. Doch man muss dafür auch bereit sein. Die Institutionen lassen derzeit die Malerei gerne außen vor. Das finde ich zwar nicht richtig, aber ich mache mir da keine Sorgen. Das wird sich sicher wieder ändern!

Vielen Dank!

// Interview von Sabrina Möller

Das Interview wurde erstmalig anlässlich der abc art berlin contemporary auf artberlin.de publiziert

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FLORIN KOMPATSCHER

Mehr unter: www.kompatscher.de 

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman • Seilerstätte 7 • A-1010 Wien

www.galeriethoman.com